Zimmerer beim Aufrichten einer Holzrahmenkonstruktion mit Kran
Zimmerei & Holzbau

Zimmerei in Mörfelden-Walldorf

Dachstühle, Gauben, Aufstockungen und Carports: Wir bauen das Tragwerk aus Holz und machen das Dach danach selbst dicht – ein Betrieb, ein Ansprechpartner.

Eine Zimmerei baut die tragenden Holzkonstruktionen eines Hauses: Dachstühle, Gauben, Holzbalkendecken, Anbauten und Carports. Dachtechnik Zwilling ist Zimmerei und Dachdeckerei in einem Betrieb in Mörfelden-Walldorf. Wir richten das Holz auf und decken das Dach danach selbst ein – ohne Wartezeit auf ein zweites Gewerk.

Hier lesen Sie, was eine Zimmerei macht, welche Holzbauarbeiten wir übernehmen, wie ein Projekt bei uns abläuft und was in Hessen für Genehmigung und Statik gilt. Details zu einzelnen Leistungen finden Sie unter Dachstuhl, Gaube, Holzrahmenbau und Carport aus Holz. Geht es um das ganze Dach mit Dämmung und Eindeckung, lesen Sie bei Dachsanierung weiter.

Leistungen
Dachstuhl, Gaube, Holzrahmenbau, Carport
Holz
Konstruktionsvollholz, Brettschichtholz
Vorteil
Zimmerei und Dachdecker aus einer Hand
Das Wichtigste in Kürze
  • Der Zimmerer baut das Tragwerk aus Holz, der Dachdecker macht das Dach darauf dicht. Bei uns kommt beides aus einem Betrieb.
  • Wir bauen Dachstühle, Gauben, Anbauten und Aufstockungen in Holzrahmenbauweise, Carports und Vordächer und tauschen einzelne Sparren und Balken.
  • Richtwerte: neuer Dachstuhl für ein Einfamilienhaus ca. 15.000–35.000 € (nur Holz), Gaube ca. 12.000–30.000 €, Carport nach Maß ca. 4.500–14.000 €.
  • In Hessen sind Dachkonstruktion, Gauben und Carports bis 50 m² an bestehenden Häusern meist ohne Baugenehmigung möglich – aber mit Kenntnisgabe an die Gemeinde.
  • Timo Zwilling kommt selbst zur Besichtigung. Für eine erste Einschätzung reichen oft Fotos per WhatsApp.

Was macht eine Zimmerei?

Eine Zimmerei plant, fertigt und montiert tragende Konstruktionen aus Holz – vor allem Dachstühle, Holzbalkendecken, Wände in Holzbauweise, Gauben und Überdachungen. Zimmerer und Zimmermann meinen denselben Beruf.

Kern des Handwerks ist der Abbund: Jedes Holz wird nach Plan auf Länge geschnitten und mit Kerven, Zapfen oder Versätzen so vorbereitet, dass es auf der Baustelle passt. Verbunden wird mit klassischen Holzverbindungen, Schrauben oder Stahlteilen – je nachdem, was die Statik verlangt.

Die wichtigsten Begriffe

  • Sparren: die schrägen Hölzer von der Traufe bis zum First, auf denen die Deckung liegt.
  • Pfette: ein waagerechter Balken, der die Sparren unterstützt.
  • Kehlbalken: ein waagerechtes Holz zwischen zwei Sparren, das sie aussteift.
  • Schifter: ein verkürzter Sparren, der an einem Grat- oder Kehlsparren endet, typisch beim Walmdach.
  • Wechsel: ein Querholz, das die Last eines ausgeschnittenen Sparrens umleitet, etwa für ein Dachfenster.

Wie diese Bauteile zusammenspielen, zeigt unsere Seite zum Dachstuhl.

Unsere Zimmererarbeiten im Überblick

Wir übernehmen Zimmererarbeiten für Neubau, Umbau und Sanierung von Wohnhäusern:

LeistungTypischer AnlassMehr dazu
Dachstuhl neu bauen oder sanierenNeubau, Aufstockung, Schäden durch Feuchte oder SchädlingeDachstuhl
Gaubenmehr Kopfhöhe und Licht im DachgeschossGaube
Anbau und Aufstockungmehr Wohnfläche ohne neues GrundstückHolzrahmenbau
Carports, Vordächer, ÜberdachungenStellplatz oder Eingang wettergeschütztCarport aus Holz
Sparren und Balken tauschen oder aufdoppelnmorsche Fußpunkte, durchhängende SparrenDachsanierung
Holzbalkendecken und VerstärkungenDachausbau, neue Lasten, Öffnung für eine TreppeBesichtigung vor Ort
Auswechslungen für Dachfensterneues oder größeres DachfensterDachfenster einbauen
Sparrenköpfe und OSB-Beplankung eines neuen Dachstuhls
Sparrenköpfe und OSB-Beplankung eines neuen Dachstuhls

Zimmerer, Dachdecker, Tischler: wer macht was?

Der Zimmerer baut das Tragwerk aus Holz, der Dachdecker macht das Dach darauf dicht, und der Tischler (in Süddeutschland Schreiner) fertigt Möbel, Türen, Fenster und Innenausbau.

GewerkTypische ArbeitenMaterial
ZimmererDachstuhl, Gaube, Holzbalkendecke, Holzrahmenbau, CarportKonstruktionsvollholz, Brettschichtholz, Holzwerkstoffplatten
DachdeckerEindeckung, Abdichtung, Dämmung, Dachfenster, DachentwässerungZiegel, Schiefer, Bahnen, Blech
Tischler / SchreinerMöbel, Treppen, Innentüren, Fenster, InnenausbauMassivholz, Plattenwerkstoffe

Ohne Zimmerer gibt es keine Dachkonstruktion, ohne Dachdecker keine dichte Hülle. Weil wir beide Handwerke im Betrieb haben, entfällt die Abstimmung zwischen zwei Firmen.

Zimmerei und Dachdecker aus einer Hand: Ihr Vorteil

Der wichtigste Vorteil ist Zeit: Steht die Holzkonstruktion, geht es sofort mit Dämmung und Eindeckung weiter. Das Dach ist kürzer offen, das Risiko von Wasserschäden sinkt.

  • Keine Schnittstelle: Wer die Sparren setzt, weiß, wo später Lattung, Dämmung und Anschlüsse hinkommen.
  • Ein Angebot, ein Ansprechpartner: Holzbau, Dämmung und Eindeckung stehen in einem schriftlichen Angebot. Timo Zwilling begleitet das Projekt von der Besichtigung bis zur Abnahme.
  • Klare Verantwortung: Bei Fragen zu einem Anschluss entfällt die Diskussion, welches Gewerk zuständig ist.

Ralf Hartmann über sein Dach: „Der zum Teil neue Dachstuhl, die schönen vorgeschlagenen Ziegel sowie die empfohlene Aufsparrendämmung aus Holzfasern verbessern unseren Wohnkomfort im Winter wie im Sommer.“

So arbeiten wir: vom Aufmaß bis zur Montage

  1. Erstkontakt: Sie schildern Ihr Vorhaben am Telefon oder schicken Fotos per WhatsApp.
  2. Besichtigung und Aufmaß: Timo Zwilling sieht sich Dachstuhl, Decken und Anschlüsse an und misst den Bestand auf. Im Altbau entspricht kaum ein Haus genau den alten Plänen.
  3. Statik und Planung: Bei neuen oder geänderten Lasten stimmen wir uns mit einem Tragwerksplaner ab, bei größeren Vorhaben auch mit Ihrem Architekten.
  4. Angebot: schriftlich, mit allen Positionen.
  5. Abbund: Wir bestellen das Holz und bereiten es so vor, dass die Montage zügig läuft.
  6. Montage: Wir richten die Konstruktion auf und schließen das Dach sofort wieder wetterdicht.
  7. Dämmung und Eindeckung: Auf Wunsch geht es ohne Pause weiter, durch unser eigenes Team.

Wie lange dauert ein Zimmerei-Projekt?

Die Arbeit auf der Baustelle ist der kürzere Teil. Ein vorbereiteter Dachstuhl für ein Einfamilienhaus steht oft in ein bis drei Tagen, eine Gaube ist meist in ein bis drei Wochen fertig. Länger dauern Planung, Statik und Lieferzeiten.

Neuer Dachstuhl auf einem eingerüsteten Wohnhaus während einer Aufstockung
Neuer Dachstuhl auf einem eingerüsteten Wohnhaus während einer Aufstockung

Holz, das wir verbauen

Für tragende Bauteile verwenden wir technisch getrocknetes Konstruktionsvollholz (KVH) und Brettschichtholz (BSH), sortiert nach Festigkeit, üblich ist die Klasse C24. KVH ist meist Fichte, auf ca. 15 % Holzfeuchte getrocknet – der Standard für Sparren, Pfetten und Wandständer. BSH aus verleimten Lamellen überbrückt größere Spannweiten und verzieht sich kaum. Für Bauteile im Freien wie Carports und Vordächer eignen sich Lärche und Douglasie, deren Kernholz von Natur aus widerstandsfähiger ist.

Trockenes Holz reißt und verzieht sich später kaum. Ebenso wichtig ist der konstruktive Holzschutz: Wir planen so, dass Holz nach Regen schnell abtrocknet und kein Wasser stehen bleibt. Chemischer Holzschutz ist bei trockenem Holz im Innenbereich in der Regel nicht nötig.

Was kostet eine Zimmerei?

Was Zimmererarbeiten kosten, hängt vor allem von Holzmenge, Statik, Zugänglichkeit und Umfang ab. Deshalb nennen wir Preise je Projekt.

ProjektRichtwertEnthalten
Neuer Dachstuhl, Einfamilienhausca. 15.000–35.000 €nur Holzkonstruktion
Gaube, mittlere Größeca. 12.000–30.000 €Holzbau bis zur Eindeckung, ohne Innenausbau
Sparren aufdoppeln, ca. 10 m² Dachflächeca. 850–1.400 €Verstärkung einzelner Sparren
Carport aus Holz nach Maßca. 4.500–14.000 €inklusive Fundamente und Montage
Anbau oder Aufstockungnach Planungzu unterschiedlich für einen Pauschalwert

Grobe Richtwerte (Stand Oktober 2026), ersetzen kein Angebot. Gesamtkosten mit Dämmung und Eindeckung finden Sie im Ratgeber Dachsanierung: Kosten.

Genehmigung, Statik und Förderung in Hessen

Viele Zimmererarbeiten an bestehenden Häusern brauchen in Hessen keine Baugenehmigung – genehmigungsfrei heißt aber nicht formlos. Nach der Hessischen Bauordnung (Fassung seit 14. Oktober 2025) gilt:

  • Dachkonstruktion und Gauben bestehender Gebäude: baugenehmigungsfrei, mit Kenntnisgabe an die Gemeinde und statischer Bescheinigung.
  • Carports und Garagen bis 50 m² Grundfläche: baugenehmigungsfrei, mit Kenntnisgabe an die Gemeinde.
  • Anbauten und Aufstockungen: in der Regel ein Bauantrag.

Gebaut werden darf 14 Tage nach Eingang der Unterlagen bei der Gemeinde, wenn sie kein Genehmigungsverfahren verlangt. Bebauungsplan, Gestaltungssatzung, Abstandsflächen und Denkmalschutz gelten immer.

Förderung: Holzbauarbeiten selbst werden in der Regel nicht gefördert. Wird dabei das Dach gedämmt, ist ein Zuschuss von 15 % möglich – mit Energieeffizienz-Experte und Antrag vor Baubeginn. Mehr unter Förderung und Energieberatung.

Typische Fehler bei Holzbau-Projekten

  • Statik zu spät geklärt: Wer erst nach dem Angebot an die Statik denkt, verliert Wochen. Wir binden den Tragwerksplaner früh ein.
  • Dach zu lange offen: Liegen zwischen Zimmerer und Dachdecker Tage oder Wochen, steigt das Risiko von Wasserschäden.
  • Kenntnisgabe vergessen: Auch genehmigungsfreie Vorhaben müssen der Gemeinde vorher gemeldet werden, sonst droht ein Bußgeld.
  • Dämmung nicht mitgedacht: Sparrenhöhe und Dachaufbau bestimmen, wie dick gedämmt werden kann. Das gehört vor den Abbund, siehe Aufsparrendämmung.

Warum Dachtechnik Zwilling

  • Zimmerei und Dachdecker in einem Betrieb: Holzbau, Dämmung und Eindeckung ohne Wartezeit zwischen den Gewerken.
  • Ehrliche Beratung vor Ort: Timo Zwilling sagt Ihnen, ob eine Sanierung reicht oder ein Neubau nötig ist.
  • Auch nach Planung: Wir arbeiten für private Bauherren ebenso wie nach Plänen von Architekten und Bauträgern.
  • Bewertungen: 5,0 Sterne bei Google aus 14 Bewertungen.

Stefan Marx über seine neue Gaube: „Die Gaube fügt sich perfekt ins Gesamtbild ein und überzeugt sowohl optisch als auch handwerklich.“

Zimmerei für Mörfelden-Walldorf, Darmstadt und Umgebung

Unser Betrieb sitzt Am Berg 3 in Mörfelden-Walldorf. Wir arbeiten im Kreis Groß-Gerau in Groß-Gerau, Büttelborn, Nauheim, Trebur, Riedstadt, Rüsselsheim, Raunheim und Kelsterbach, südlich in Weiterstadt, Erzhausen und Griesheim sowie östlich in Langen, Egelsbach und Dreieich. Alle Orte im Einsatzgebiet.

Zimmerei für Darmstadt: Auch in Darmstadt bauen wir Dachstühle, Gauben und Carports. Die Kenntnisgabe geht dort an die Stadt Darmstadt.

Schnell zum Angebot: Fotos vom Dach oder Dachboden per WhatsApp schicken oder anrufen unter 0157 850 776 62 (Mo–Fr 07:00–17:00 Uhr).

Zuletzt aktualisiert: Oktober 2026 · Fachlich verantwortlich: Timo Zwilling, Inhaber Dachtechnik Zwilling

Häufige Fragen

Fragen zu Zimmerei

Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie an – wir beraten Sie gern persönlich.

Direkt nachfragen

Mo–Fr, 07:00–17:00 Uhr

Was ist der Unterschied zwischen Zimmerer, Dachdecker und Tischler?

Der Zimmerer baut tragende Konstruktionen aus Holz, etwa Dachstühle, Gauben und Holzbalkendecken. Der Dachdecker macht das Dach darauf dicht, mit Eindeckung, Abdichtung und Dämmung. Der Tischler oder Schreiner fertigt Möbel, Türen, Fenster und Innenausbau. Bei uns kommen Zimmerei und Dachdeckerei aus einem Betrieb.

Welche Arbeiten übernimmt eine Zimmerei?

Eine Zimmerei baut und saniert alles, was aus Holz trägt: Dachstühle, Gauben, Holzbalkendecken, Anbauten und Aufstockungen in Holzrahmenbauweise, Carports und Vordächer. Dazu kommen Reparaturen wie das Austauschen oder Aufdoppeln einzelner Sparren und Auswechslungen für neue Dachfenster.

Arbeiten Sie auch für Architekten und Bauträger?

Ja, wir arbeiten nach vorhandener Planung und stimmen Details des Holzbaus mit Architekten und Tragwerksplanern ab. Weil wir auch Dachdecker sind, können Dachstuhl, Dämmung und Eindeckung bei Neubauten nacheinander aus einer Hand kommen, ohne Lücke im Terminplan.

Übernehmen Sie auch kleinere Arbeiten wie einzelne Sparren?

Ja, der Austausch oder das Aufdoppeln einzelner Sparren und Balken gehört zu unseren Leistungen. Schicken Sie uns am besten Fotos der Stelle per WhatsApp. Dann sagen wir Ihnen, ob eine Reparatur reicht, und vereinbaren einen Termin zur Besichtigung.

Brauche ich für Zimmererarbeiten einen Statiker?

Bei einem neuen Dachstuhl, einer Gaube, einer Aufstockung oder wenn sich Lasten ändern, ja. In Hessen ist für Gauben und Änderungen der Dachkonstruktion eine statische Bescheinigung vorgeschrieben. Wir arbeiten mit Tragwerksplanern zusammen und kümmern uns um die Abstimmung.

Brauche ich in Hessen eine Baugenehmigung für Zimmererarbeiten?

Für viele Arbeiten an bestehenden Häusern nicht. Dachkonstruktion, Gauben und Carports bis 50 m² sind baugenehmigungsfrei, müssen aber vorher der Gemeinde zur Kenntnis gegeben werden; gebaut werden darf nach 14 Tagen. Anbauten und Aufstockungen brauchen in der Regel einen Bauantrag.

Wie schnell bekomme ich ein Angebot?

Nach der Besichtigung erhalten Sie ein schriftliches Angebot mit allen Positionen. Wie schnell ein Termin möglich ist, hängt von der Jahreszeit und unserer Auslastung ab. Mit Fotos per WhatsApp können wir oft schon vorab eine erste Einschätzung geben und die Besichtigung gezielt vorbereiten.

In welchen Orten sind Sie als Zimmerei tätig?

Unser Betrieb sitzt in Mörfelden-Walldorf. Wir arbeiten im Kreis Groß-Gerau, also unter anderem in Groß-Gerau, Rüsselsheim, Raunheim, Kelsterbach, Nauheim und Trebur, außerdem in Weiterstadt, Griesheim, Darmstadt, Langen, Egelsbach und Dreieich. Ist Ihr Ort nicht dabei, fragen Sie einfach nach.

Kontakt

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